Mit Hinweisschildern fordern die Jäger Hartmut Teusch, Friedrich Horstmann und Karl Wortmann (von links) die Spaziergänger auf, Rücksicht auf die Tierwelt des Waldes zu nehmen. Foto: Stefan Wolff Jäger fordern zu Rücksicht auf Hundebesitzer sollten ihre Vierbeiner anleinen Hiddenhausen (wst). Derzeit verwandeln sich die Waldgebiete rund um Eilshausen, Südlengern und Oberbehme in große Kinderstuben. Viele Wildtiere bekommen Junge und sind in den nächsten Monaten damit beschäftigt, diese aufzuziehen. Doch häufig werden sie von freilaufenden Hunden gestört, wie die heimischen Jäger Karl Wortmann, Friedrich Horstmann und Hartmut Teusch immer wieder beobachten. Hunde jagen das Wild und es kommt vor, dass Wildtiere von ihnen gerissen werden. Dagegen wollen die Jäger etwas unternehmen und haben jetzt überall in den Revieren Schilder aufgehängt, die Spaziergänger auffordern, ihre Hunde an die Leine zu nehmen und auf den Wegen zu bleiben. »Frühmorgens und während der Abenddämmerung suchen die Wildtiere Wiesen und Felder auf, um dort zu äsen. Dabei werden sie aber ständig von Menschen gestört, die ihre Hunde ausführen. Können die Tiere nicht in Ruhe äsen, verlieren sie über die Jahre immer mehr an Gewicht und Körpergröße «, so die Jäger. »Deswegen bitten wir Hundehalter, nur bei Tageslicht ihre angeleinten Vierbeiner auszuführen und auf den Wegen zu bleiben.« Auch das Ordnungsamt werde sich in den kommenden Wochen verstärkt für den Schutz der Wildtiere einsetzen.
