Hundefreunde Bustedter Wiesen ist ein Freundeskreis und kein Verein

Mehr Auslaufflächen für Hunde und Mehr Rechte für Hunde

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Uns gibt seid dem 06.08.2009


Kathrin Brinkmann

Jack Russell Terrier Pauline tollt am liebsten mit ihrem Ball über die Wiese. Damit die Vierbeiner in Hiddenhausen ausreichend Auslauf bekommen, denken die Mitglieder des Gebrauchshundesportvereins über die Errichtung einer umzäunten Freilauffläche nach.

Hundeverein plant Anbau   Bauvoranfrage für neuen Hundeplatz – Auch eine Freilauffläche ist im Gespräch

 

Von Kathrin B r i n k m a n n - H i d d e n h a u s e n (HK).

 

Zwei neue Projekte möchten die Mitglieder des Gebrauchshundesportvereins Hiddenhausen in Angriff nehmen: Zum einen möchten sie einen neuen Hundeplatz errichten, zum anderen denken sie über eine umzäunte Freilauffläche nach.

Mit dem neuen Hundeplatz, der direkt neben dem vorhandenen Areal an der Ziegelstraße 50 gebaut werden soll, möchten die Tierfreunde zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: »Zum einen möchten wir unseren Verein voranbringen. Mit 120 Mitgliedern sind wir der größte Hundesportverein in der Gegend«, sagt Rolf Büscher. Zum anderen hat es abends in der Vergangenheit immer wieder Beschwerden eines Anwohners wegen des Hundegebells gegeben. »Hätten wir zwei Plätze, könnten unsere Gruppen parallel laufen. Dann wären wir abends früher fertig, so dass sich niemand mehr über abendlichen Lärm beschweren müsste«, erläutert Rolf Büscher. Mit dem Landwirt, dem die Wiese neben dem Hundeplatz gehört, hat der Verein bereits gesprochen. »Der würde die Wiese gerne für zehn Jahre an uns verpachten«, sagt Vereinsmitglied Peter Brunke. Ein Teil der Wiese befindet sich jedoch in Gemeindeeigentum. »Wir hoffen, dass sich auch hier eine Lösung finden lässt«, sagt er. Eine Bauvoranfrage beim Kreis Herford für den neuen Platz soll in Kürze eingereicht werden. Ein zweites Thema, das den Gebrauchshundesportverein bewegt, ist die Errichtung einer umzäunten Freilauffläche, wie es sie bereits in Herford oder Bielefeld gibt. Um über das Thema zu diskutieren, hatte der Verein Axel Meyse (CDU) und Volker Braun, den Leiter des Hiddenhauser Umweltund Ordnungsamtes eingeladen. Volker Braun hatte eine Karte mit den gemeindeeigenen Flächen mitgebracht. Er erläuterte, dass es faktisch nicht möglich ist, auf einer dieser Flächen eine umzäunte Freilauffläche zu errichten. »Viele der Flächen sind entweder bereits anders genutzt, oder aber sie liegen so, dass es keine Parkmöglichkeiten und Zuwege gibt«, erklärte er.

 

Diese seien jedoch vorgeschrieben. Die einzige Möglichkeit, eine Freilauffläche einzurichten, sieht der Gebrauchshundesportverein darin, die Fläche direkt neben den  geplanten neuen Hundeplatz zu setzen. »Dort wäre ausreichend Platz«, sagt Rolf Büscher. Das Problem sind hier jedoch die Kosten. Volker Braun erklärte, dass die Gemeinde sich in Zeiten finanzieller Not unmöglich an einem solchen Großprojekt beteiligen könne. »Die Frage ist auch, ob wir eine solche Fläche brauchen«, sagte er. In Hiddenhausen bestehe außer in den Naturschutzgebieten Füllenbruch und Bustedt kein Leinenzwang. »Wenn wir eine Freilauffläche errichten, könnten Bürger ohne Hund auf die Idee kommen, dass dann überall woanders Leinenpflicht eingeführt werden sollte.

Artikel: HERFORDER KREISBLATT (www.westfalen-blatt.de)

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